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spormaggiore 19 Die Holzstatue stellt die Hl. Maria mit dem Jesuskind dar. Das Kind streckt die linke Hand nach einer goldenen, von der linken Hand Marias dargereichten Kugel aus. Sie vermittelt uns die Einsicht, dass Jesus von der Jungfrau Maria, durch den Heiligen Geist, die menschliche Natur zur Rettung der Welt in Empfang nimmt. Jungfrau und Kind sind gekrönt.

 

Am Sockel ist ein Holzzusatz angebracht. Er stellt Wolken dar, aus der leuchtende Strahlen kommen, die die Gnaden auf Fürbitte Marias anzeigen. Oberhalb der Wolken ist ein Mondbild dargestellt, das an die Vision des Hl. Johannes erinnert (Ap 12.1).


Die Statue ist wahrscheinlich aus dem 14. oder 15. Jahrhundert, auch wenn sie die Ursprungsfarben der Kleidung verloren hat. Als Ursprungsgebiet ist Südtirol am wahrscheinlichsten, wegen des Eingriffs eines Bischofs Sporo aus Brixen. Diese These würde auch den bemerkenswerten Pilgerfluss aus Südtirol und Tirol nach Spor erklären. Es wird davon ausgegangen, dass das Bild von Michael Pacher oder aus seiner Schule stammt, die in Brixen im 15. Jh. blühte. Diese These wird durch den Vergleich mit der Staue in Neustift bei Brixen bekräftigt die sicherlich von Pacher oder aus seiner Schule ist, wobei die Details ganz denjenigen der Statue in Spormaggiore ähneln.

Eine weitere Bestätigung ist der Umstand, dass die Bischöfe Sporo von Brixen mehrmals Geschenke nach Spor geschickt haben.

L'altare della cappella

Die Kapelle der Jungfrau wurde 1719 fertiggestellt. Sie nimmt die Ecke ein, in der sich alte und neue Kirche überschneiden. Sie ist ein 18 Meter hoher Bau auf viereckigem Grundriss, mit achteckigem Überbau und runder Kuppel mit achteckiger Lanterne und kleinen Fenstern.
Der prunkvolle Altar ist im schlichten barocken Stil. Unten sind die Statuen des Hl. Josefs und der Verkündigung aufgestellt und die Spaur-Wappen zu sehen.

Der Altar Quellen

Das erste Dokument, in dem die Jungfrau von Spaur ausdrücklich erwähnt wird, stammt aus dem Jahr 1537. Der Generalvikar von Trient bemerkte, dass es in der Pfarrkirche eine Kapelle mit einem Bild der Jungfrau gab, das die Gläubigen für wundertätig hielten und zu der viel Fromme strömten, um Gnaden zu erbitten.

 

Einer Anmerkung zufolge, die sich in einer Sammlung von Schriften des Pfarrers Don Zadra Vittore findet, befand sich diese Statue bereits vor 1537 in Spormaggiore und wurde von frommen Pilgern aus den entlegensten Teilen der Diözese Südtirols und Tirols besucht. Auch in den Visitationsberichten von 1579 und im marianischen Atlas von 1672 ist davon die Rede. Hinweise auf die Frömmigkeit gegenüber der Jungfrau von Spor sind in den Büchern des P. Tovazzi (Anno 1784) und Marianis (Trento e il Sacro Concilio) enthalten.

 

Pinamonti schreibt in „La Natura descritta al viaggiatore“ (Die dem Reisenden beschriebene Natur) von 1829: „Die Jungfrau von Spor wurde erst von Pilgern besucht, und sogar in Prozessionen ging man in Notzeiten aus fernen Gegenden zu ihr, wenn das Ausbleiben jeder irdischen Hilfe dem Menschen seine Niedrigkeit vor Augen führt und ihn davon überzeugt, in den Wundern der Religion Beistand zu suchen“.

 

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